Was wurde konkret bisher gemacht?

Der Schulgarten und die Garten-AG sind bereits fester Bestandteil unseres Schullebens, aber die Bewässerung in den Ferien war immer ein großes Problem, zumal der Garten leider zum Schutz vor Vandalismus eingezäunt werden musste. Bei der Internetrecherche nach Bewässerungsmöglichkeiten stießen wir auf Aquaponik-Anlagen.
Aquaponik ist eine nützliche Synergie von Fischen, Bakterien und Pflanzen Aquaponik (der Begriff ist eine Kombination aus „Aquakultur“ und „Hydroponik“) ist ein System, das Fischzucht mit der Kultivierung von Nutzpflanzen verbindet. Eine ökologische und nachhaltige Methode, die sich sowohl für den privaten Bedarf im eigenen Garten anwenden lässt, wie auch im großen Stil. In einer aquaponischen Anlage werden also Fische und Pflanzen gemeinsam in einem Kreislaufsystem
kultiviert. Es zirkuliert ein Wasserkreislauf durch die ganze Anlage, der auch die Nährstoffe des Futters von den Fischen zu den Pflanzen transportiert. Auf diese Weise erhalten die angebauten
Pflanzen die Nährstoffe, die sie zum Wachsen brauchen. Durch den Entzug der Stickstoffverbindungen wird gleichzeitig das Wasser für die Fische gereinigt. Kräuter und Salat werden in unserem Schulgarten mit Hilfe der Solarpumpe wassersparend gegossen. Aber nicht nur
Nahrung und Wasser sind für gutes Pflanzenwachstum erforderlich, sondern auch ein warmes Klima. Im Internet und von einem interessierten Handwerker erfuhren wir viel über die geodätische
Kugel: gute Luftzirkulation und Wärmeverteilung im Innern, windschnittig von außen, optimale Sonneneinstrahlung durch die Kugelform. Seit kurz vor den Sommerferien steht so ein Geodome in unserem Schulgarten und beherbergt die ersten Pflanzen.